Tiersuche mit Wärmebild-Drohne · Waldviertel Ein entlaufenes Tier
mit dem Wärmebild suchen.

Wenn ein Hund, eine Katze oder ein Weidetier nicht zurückkommt, kann eine Drohne mit Wärmebildkamera Wiesen, Äcker und Feldränder in kurzer Zeit absuchen. Einen Fund kann niemand zusagen, aber die Suche aus der Luft deckt eine Fläche ab, für die man zu Fuß Stunden braucht.

So läuft eine Tiersuche

Vom ersten Anruf bis zum Fundpunkt.

Je früher die Suche beginnt, desto kleiner ist das Gebiet, in dem das Tier sein kann. Ob und wann geflogen werden kann, klären wir im ersten Gespräch.

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Tier und Ort beschreiben

Welches Tier, wann und wo es zuletzt gesehen wurde und wie das Gelände dort aussieht. Ein Foto und die Größe des Tieres helfen bei der Auswertung.

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Suchgebiet und Suchzeit festlegen

Wir vereinbaren, welches Gebiet wie lange abgeflogen wird. Für fremde Grundstücke muss das Einverständnis der Verfügungsberechtigten vor dem Flug vorliegen.

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Suchflug mit Wärmebild

Das Gebiet wird systematisch abgeflogen. Eine auffällige Wärmequelle sehen wir uns wenn möglich zusätzlich mit der Farbkamera an, bevor wir sie als Fund melden.

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Fundpunkt aufsuchen

Wir geben Ihnen die Position durch, Sie oder Ihre Helfer gehen hin. Einfangen und Bergen übernehmen Sie, das gehört nicht zu unserer Leistung.

Was die Drohne beiträgt

Eine große Fläche, rasch abgeflogen.

Viel Gelände in kurzer Zeit

Wiesen, Äcker und Feldraine, für die eine Suchkette zu Fuß lange braucht, liegen aus der Luft offen. Das Wärmebild zeigt, wo etwas Warmes liegt, auch wenn es im Gras farblich nicht auffällt.

Für Haustiere und Weidetiere

Gesucht werden kann nach Hund und Katze ebenso wie nach entlaufenen Rindern, Schafen, Ziegen oder Pferden. Größere Tiere heben sich im Wärmebild deutlicher ab als kleine.

Kühle Stunden sind die besten

Ein Wärmebild lebt vom Unterschied zwischen Tier und Umgebung. Ist der Boden kühl, in der Früh oder am Abend, sticht ein Tier deutlich hervor. In der Mittagssonne heizen sich Boden und Steine auf, und der Unterschied wird klein.

Position statt Vermutung

Ein Fund wird mit seiner Position festgehalten. Sie wissen dann, wohin Sie gehen müssen, und laufen nicht das ganze Feld ab.

Grenzen

Was eine Tiersuche nicht leisten kann.

Wir suchen sorgfältig, ein Ergebnis kann aber niemand zusagen. Geschuldet ist die vereinbarte Suchzeit über dem vereinbarten Gebiet, nicht der Fund. So steht es auch in den Einsatzbedingungen, Punkt 3.5.

Kein garantierter Fund

Das Tier kann das Gebiet vor oder während des Fluges verlassen haben, sich außerhalb davon aufhalten oder sich im Wärmebild nicht mehr vom Untergrund abheben.

Dichter Bewuchs und Wald

Unter dichten Baumkronen, in Hecken, Gräben oder Gebäuden schirmt die Umgebung die Körperwärme ab. Dort sieht die Kamera wenig. Nebel, Regen und aufgeheizter Boden schwächen das Bild zusätzlich.

Wir orten, Sie bergen

Einfangen, Bergen und die tierärztliche Versorgung sind nicht Teil der Leistung. Bei Weidetieren hilft es, wenn jemand dabei ist, den die Tiere kennen.

Keine Suche nach Menschen

Die Kamera zeigt auch Menschen. Ausgewertet wird aber nur, was für das Auffinden des Tieres nötig ist. Wird ein Mensch vermisst, verständigen Sie bitte sofort die Polizei unter 133 oder den Euro-Notruf 112.

Einsatzgebiet

Von Groß Gerungs aus unterwegs.

Wir fliegen im Waldviertel und in ganz Niederösterreich, darüber hinaus auf Anfrage. Unsere Basis ist Groß Gerungs im Bezirk Zwettl; in der Umgebung fällt keine Anfahrt an. Bei einer Tiersuche zählt die Anfahrtszeit besonders, sagen Sie uns deshalb gleich, wo das Tier verschwunden ist.

ZwettlGroß GerungsMartinsbergArbesbach RappottensteinOttenschlagGmündWeitra SchremsWaidhofen a. d. ThayaHornKrems

Häufige Fragen

Was oft gefragt wird.

Wie schnell können Sie kommen?
Das hängt davon ab, wo das Tier verschwunden ist, wie das Wetter ist und ob gerade ein anderer Einsatz läuft. Rufen Sie an, dann sagen wir Ihnen gleich, ob und wann eine Suche möglich ist.
Was kostet eine Tiersuche?
Abgerechnet wird nach Suchzeit, dazu kommt die Anfahrt; in der Umgebung von Groß Gerungs fällt keine Anfahrt an. Die vereinbarte Suchzeit wird auch dann verrechnet, wenn das Tier nicht gefunden wird. Die Anfrage selbst kostet nichts. Nachzulesen in den Einsatzbedingungen, Punkt 3.5 und Punkt 9.
Findet die Drohne mein Tier sicher?
Nein, das kann niemand zusagen. Die Wärmebildkamera sieht nur, was nicht abgeschirmt ist, und ein Tier kann das Suchgebiet längst verlassen haben. Die Drohne erhöht aber die Chance, in kurzer Zeit eine große Fläche abzusuchen.
Wann ist die beste Zeit für die Suche?
Am besten funktioniert das Wärmebild, wenn es kühl ist, also früh am Morgen oder am Abend. Dann hebt sich die Körperwärme deutlich vom Boden ab. Bei starker Sonne, Regen, Nebel oder starkem Wind wird das Bild schlechter oder der Flug ist nicht möglich. Ob in der Dunkelheit geflogen werden kann, klären wir im Einzelfall.
Was soll ich vor dem Anruf bereithalten?
Ort und Uhrzeit, an dem das Tier zuletzt gesehen wurde, ein aktuelles Foto, Größe und Farbe. Sagen Sie uns auch, wem die umliegenden Flächen gehören und ob es dort Leitungen, Masten oder andere Hindernisse gibt.
Darf über fremde Grundstücke geflogen werden?
Die luftfahrtrechtlichen Bewilligungen besorgen wir. Für Flüge über fremde Grundstücke braucht es zusätzlich das Einverständnis der Eigentümer oder Pächter, bevor geflogen wird. Dafür gibt es ein Formular zum Ausfüllen (PDF).
Suchen Sie auch nach vermissten Personen?
Nicht im Rahmen der Tiersuche. Personen werden dabei weder gesucht noch verfolgt. Wird ein Mensch vermisst, sind Polizei und Einsatzorganisationen zuständig: Polizei 133, Euro-Notruf 112. Für Behörden und Einsatzorganisationen gibt es die Einsatzunterstützung.
Was passiert mit den Aufnahmen und meinen Angaben?
Ausgewertet wird nur, was für das Auffinden des Tieres nötig ist; Wärmebilder ohne Bezug zu einem Fund werden nicht gespeichert. Gespeichert werden Ihre Kontaktdaten, die Angaben zum Tier, das Suchgebiet und gegebenenfalls die Fundkoordinaten. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung unter Punkt 2.8.

Tier vermisst? Melden Sie sich.

Beschreiben Sie kurz Tier, Ort und Zeitpunkt. Wir sagen Ihnen offen, ob eine Suche aus der Luft in Ihrem Fall Aussicht hat.