Einsatzunterstützung für Behörden · Waldviertel Ein Bild von oben
für die Einsatzleitung.

Wenn Feuerwehr, Polizei oder Rettung einen Überblick aus der Luft brauchen, fliegen wir mit Wärmebild- und Farbkamera nach ihren Vorgaben: bei der Suche nach Vermissten, für ein Lagebild oder bei der Nachschau nach einem Brand. Was zu tun ist, entscheidet die Einsatzleitung.

Basis Groß Gerungs, Bezirk Zwettl. Drohnenhaftpflicht bis 12 Mio. Euro, auch für Behördeneinsätze.

So läuft eine Anforderung

Vom Anruf bis zur Übergabe der Bilder.

Angefordert wird von der zuständigen Behörde oder Einsatzorganisation, nicht von Privatpersonen. Wie rasch wir vor Ort sein können, hängt von Tageszeit, Entfernung und Wetter ab. Das sagen wir beim Anruf gleich dazu, damit die Einsatzleitung damit planen kann.

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Anforderung per Telefon

Die Einsatzleitung ruft an und nennt Einsatzort, Lage und was aus der Luft gebraucht wird, etwa die Suche in einem bestimmten Gebiet oder eine Übersicht über eine Schadensstelle.

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Klären, ob geflogen werden kann

Vor dem Start prüfen wir Wetter, Luftraum und Gefahren vor Ort wie Freileitungen oder Rauch. Bei starkem Wind, Niederschlag, Nebel oder schlechter Sicht bleibt die Drohne am Boden, auch im Einsatz.

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Flug nach Vorgabe der Einsatzleitung

Geflogen wird das Gebiet, das die Einsatzleitung festlegt, mit Wärmebild- und Farbkamera. Was uns auffällt, melden wir laufend an die Einsatzleitung.

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Aufnahmen übergeben

Nach dem Einsatz bekommt die anfordernde Stelle die Aufnahmen und die Positionen auffälliger Stellen für ihre eigene Dokumentation.

Wobei eine Drohne helfen kann

Vier Lagen, in denen der Blick von oben weiterhilft.

Suche nach Vermissten

In Wiesen, an Waldrändern und in unübersichtlichem Gelände zeigt das Wärmebild Körperwärme als hellen Fleck, solange der Untergrund kühler ist. Die Mannschaft am Boden kann gezielt zu diesen Stellen gehen, statt Fläche für Fläche abzulaufen.

Lagebild

Bei Unwettern, Hochwasser oder größeren Schadenslagen zeigt eine Übersicht aus der Luft, wie weit sich etwas ausdehnt, welche Zufahrten frei sind und wo Menschen oder Fahrzeuge stehen.

Brandnachschau

Nach dem Löschen können Glutnester unter Schutt oder in Heu und Stroh weiterglimmen. Wo die Wärme bis an die Oberfläche dringt, hebt sie sich im Wärmebild deutlich ab, und die Feuerwehr kann dort gezielt nachlöschen.

Verkehrsunfälle

Übersichtsaufnahmen einer Unfallstelle halten fest, wie Fahrzeuge, Teile und Spuren lagen, bevor geräumt wird. Die Aufnahmen gehen an die Einsatzkräfte für deren Dokumentation.

Grenzen

Was die Drohne nicht kann.

Die Drohne ergänzt die Kräfte am Boden. Sie ersetzt keine Suchmannschaft, keinen Suchhund und keinen Hubschrauber, und sie fliegt nur, wenn es sicher ist. Eine Suche nach Personen übernehmen wir ausschließlich im Auftrag von Behörden oder Einsatzorganisationen, siehe Einsatzbedingungen, Punkt 3.5.

Kein Blick durch Hindernisse

Ein Wärmebild zeigt Oberflächen. Unter dichtem Kronendach, in Gebäuden, unter Wasser oder unter Schutt bleibt ein Mensch unsichtbar. Auch dicke Kleidung oder eine Decke schirmt Körperwärme ab.

Abhängig vom Temperaturunterschied

Am kühlen Morgen und in der Nacht hebt sich ein Mensch deutlich ab. An warmen Nachmittagen, wenn Boden, Steine und Asphalt Wärme gespeichert haben, wird das Bild unruhig und die Suche schwieriger.

Wetter und Flugzeit

Bei starkem Wind, Regen, Schnee oder Nebel kann nicht geflogen werden. Ein Akku reicht nur für eine begrenzte Flugzeit, längere Suchen brauchen Pausen zum Wechseln.

Keine Aufträge von Privatpersonen

Wenn ein Mensch vermisst wird, ist sofort die Polizei unter 133 oder der Euronotruf 112 zu verständigen. Eine private Suche mit der Drohne neben dem Einsatz der Behörden bieten wir nicht an.

Einsatzgebiet

Von Groß Gerungs aus.

Unterwegs sind wir im Waldviertel und in ganz Niederösterreich, darüber hinaus auf Anfrage. Wie lange die Anfahrt dauert, hängt vom Einsatzort ab; die Orte unten liegen in unserer näheren Umgebung.

ZwettlGroß GerungsMartinsbergArbesbach RappottensteinOttenschlagGmündWeitra SchremsWaidhofen a. d. ThayaHornKrems

Häufige Fragen

Was Einsatzleitungen wissen wollen.

Wer kann die Drohne anfordern?
Behörden und Einsatzorganisationen wie Feuerwehr, Polizei oder Rettung, in der Regel über ihre Einsatzleitung. Die Führung des Einsatzes bleibt bei ihnen. Wir fliegen nach ihren Vorgaben und liefern die Bilder.
Suchen Sie auch im Auftrag von Privatpersonen nach Vermissten?
Nein. Wenn ein Mensch vermisst wird, verständigen Sie bitte sofort die Polizei unter 133 oder den Euronotruf 112. Nach Personen suchen wir nur im Auftrag der zuständigen Behörde oder Einsatzorganisation. Für entlaufene Haustiere gibt es unsere Tiersuche.
Sind Sie jederzeit einsatzbereit?
Eine ständige Bereitschaft können wir nicht zusagen. Ob und wie schnell wir kommen, hängt von Tageszeit, Entfernung und Wetter ab. Das sagen wir beim Anruf sofort, damit die Einsatzleitung weiß, woran sie ist.
Fliegen Sie auch in der Nacht?
Die Wärmebildkamera braucht kein Tageslicht. In einer kühlen Nacht ist der Unterschied zwischen Körperwärme und Umgebung sogar besonders deutlich. Ob ein Nachtflug am jeweiligen Einsatzort möglich ist, klären wir bei der Anforderung.
Was sieht die Wärmebildkamera und was nicht?
Sie zeigt Oberflächentemperaturen: einen Menschen auf einer kühlen Wiese, warme Stellen nach einem Brand, ein noch warmes Fahrzeug. Durch dichtes Laub, Wände, Wasser oder Schutt sieht sie nicht. Was im Bild auffällt, muss am Boden überprüft werden.
Wie ist der Flugbetrieb abgesichert?
Wir fliegen als bei der Austro Control registrierter Betreiber nach der EU-Drohnenverordnung, mit gültigem Fernpilotenzeugnis. Die Drohnenhaftpflicht hat eine Deckungssumme bis 12 Mio. Euro und gilt auch für Behörden- und sensible Einsätze.
Was passiert mit den Aufnahmen?
Bei solchen Einsätzen sind Menschen zwangsläufig im Bild. Die Aufnahmen dienen nur dem Einsatz und gehen an die anfordernde Stelle. Gesichtserkennung oder eine automatische Auswertung von Personen setzen wir nicht ein. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung unter Punkt 2.8.
Was kostet ein Einsatz?
Abgerechnet wird nach Einsatzdauer und Anfahrt. Wenn eine Organisation öfter anfordern möchte, klären wir die Bedingungen am besten vorab in einem Gespräch und nicht erst im Einsatz.

Lieber vorher kennenlernen?

Erreichbarkeit, Ablauf und Abrechnung besprechen wir am besten in Ruhe, bevor der erste Einsatz kommt. Wenn es dringend ist, rufen Sie bitte direkt an.