So läuft eine Anforderung
Vom Anruf bis zur Übergabe der Bilder.
Angefordert wird von der zuständigen Behörde oder Einsatzorganisation, nicht von Privatpersonen. Wie rasch wir vor Ort sein können, hängt von Tageszeit, Entfernung und Wetter ab. Das sagen wir beim Anruf gleich dazu, damit die Einsatzleitung damit planen kann.
Anforderung per Telefon
Die Einsatzleitung ruft an und nennt Einsatzort, Lage und was aus der Luft gebraucht wird, etwa die Suche in einem bestimmten Gebiet oder eine Übersicht über eine Schadensstelle.
Klären, ob geflogen werden kann
Vor dem Start prüfen wir Wetter, Luftraum und Gefahren vor Ort wie Freileitungen oder Rauch. Bei starkem Wind, Niederschlag, Nebel oder schlechter Sicht bleibt die Drohne am Boden, auch im Einsatz.
Flug nach Vorgabe der Einsatzleitung
Geflogen wird das Gebiet, das die Einsatzleitung festlegt, mit Wärmebild- und Farbkamera. Was uns auffällt, melden wir laufend an die Einsatzleitung.
Aufnahmen übergeben
Nach dem Einsatz bekommt die anfordernde Stelle die Aufnahmen und die Positionen auffälliger Stellen für ihre eigene Dokumentation.
Wobei eine Drohne helfen kann
Vier Lagen, in denen der Blick von oben weiterhilft.
Suche nach Vermissten
In Wiesen, an Waldrändern und in unübersichtlichem Gelände zeigt das Wärmebild Körperwärme als hellen Fleck, solange der Untergrund kühler ist. Die Mannschaft am Boden kann gezielt zu diesen Stellen gehen, statt Fläche für Fläche abzulaufen.
Lagebild
Bei Unwettern, Hochwasser oder größeren Schadenslagen zeigt eine Übersicht aus der Luft, wie weit sich etwas ausdehnt, welche Zufahrten frei sind und wo Menschen oder Fahrzeuge stehen.
Brandnachschau
Nach dem Löschen können Glutnester unter Schutt oder in Heu und Stroh weiterglimmen. Wo die Wärme bis an die Oberfläche dringt, hebt sie sich im Wärmebild deutlich ab, und die Feuerwehr kann dort gezielt nachlöschen.
Verkehrsunfälle
Übersichtsaufnahmen einer Unfallstelle halten fest, wie Fahrzeuge, Teile und Spuren lagen, bevor geräumt wird. Die Aufnahmen gehen an die Einsatzkräfte für deren Dokumentation.
Grenzen
Was die Drohne nicht kann.
Die Drohne ergänzt die Kräfte am Boden. Sie ersetzt keine Suchmannschaft, keinen Suchhund und keinen Hubschrauber, und sie fliegt nur, wenn es sicher ist. Eine Suche nach Personen übernehmen wir ausschließlich im Auftrag von Behörden oder Einsatzorganisationen, siehe Einsatzbedingungen, Punkt 3.5.
Kein Blick durch Hindernisse
Ein Wärmebild zeigt Oberflächen. Unter dichtem Kronendach, in Gebäuden, unter Wasser oder unter Schutt bleibt ein Mensch unsichtbar. Auch dicke Kleidung oder eine Decke schirmt Körperwärme ab.
Abhängig vom Temperaturunterschied
Am kühlen Morgen und in der Nacht hebt sich ein Mensch deutlich ab. An warmen Nachmittagen, wenn Boden, Steine und Asphalt Wärme gespeichert haben, wird das Bild unruhig und die Suche schwieriger.
Wetter und Flugzeit
Bei starkem Wind, Regen, Schnee oder Nebel kann nicht geflogen werden. Ein Akku reicht nur für eine begrenzte Flugzeit, längere Suchen brauchen Pausen zum Wechseln.
Keine Aufträge von Privatpersonen
Wenn ein Mensch vermisst wird, ist sofort die Polizei unter 133 oder der Euronotruf 112 zu verständigen. Eine private Suche mit der Drohne neben dem Einsatz der Behörden bieten wir nicht an.
Einsatzgebiet
Von Groß Gerungs aus.
Unterwegs sind wir im Waldviertel und in ganz Niederösterreich, darüber hinaus auf Anfrage. Wie lange die Anfahrt dauert, hängt vom Einsatzort ab; die Orte unten liegen in unserer näheren Umgebung.
Häufige Fragen
Was Einsatzleitungen wissen wollen.
Wer kann die Drohne anfordern?
Suchen Sie auch im Auftrag von Privatpersonen nach Vermissten?
Sind Sie jederzeit einsatzbereit?
Fliegen Sie auch in der Nacht?
Was sieht die Wärmebildkamera und was nicht?
Wie ist der Flugbetrieb abgesichert?
Was passiert mit den Aufnahmen?
Was kostet ein Einsatz?
Lieber vorher kennenlernen?
Erreichbarkeit, Ablauf und Abrechnung besprechen wir am besten in Ruhe, bevor der erste Einsatz kommt. Wenn es dringend ist, rufen Sie bitte direkt an.